Anleitung Videosprechstunde

Ab sofort bieten wir eine Videosprechstunde an. Diese ist bevorzugt für Infektpatienten und Corona-Verdachtsfälle. Die Videosprechstunde ist nur für Patienten, die sich in der Praxis bereits vorgestellt haben und die in den Patientenstamm aufgenommen wurden.

Wie funktioniert das?

Bei der Videosprechstunde wird zwischen Patient und Arzt eine Verbindung via Internet aufgebaut. Dazu muss am Computer eine Kamera und ein Mikrophon eingerichtet sein. Beim Aufbau der Verbindung wird beides geprüft.

Vereinbaren Sie nun einen Termin auf unserer Seite mit der Online-Terminvergabe. Wählen Sie als Terminoption „Videoanruf (Videosprechstunde)“.

Tragen Sie die übrigen Daten wie üblich ein. Der Termin muss per E-Mail bestätigt werden und wird auch von Praxis nochmals verbindlich bestätigt.

Zum Termin erhalten Sie eine E-Mail vom Videosystem. Beachten Sie, dass diese E-Mail einen anderen Absender hat, sie wird nicht direkt von der Praxis versendet.

In der Einladung (siehe Muster rechts) finden Sie den Termin und die TAN-Nummer.

Etwa 15 min vor dem Termin klicken Sie auf den Link und geben die TAN-Nummer auf  der Website der Videosprechstunde ein.

Kamera, Lautsprecher und Mikrofon werden nochmals getestet. Wenn alles bereit ist, gelangen Sie in einen virtuellen Warteraum. Wenn die Ärztin bereit ist, wird die Verbindung aufgebaut und die Videosprechstunde beginnt.

Beachten Sie, dass es aufgrund akuter Maßnahmen in der Praxis immer zu Verzögerungen kommen kann. Lassen Sie die Verbindung einfach offen. Falls Sie das Programm versehentlich beenden, können Sie den Link erneut benutzten, um sich wieder anzumelden.

Anmelden

Der Eingabe-Dialog für die TAN-Nummern.  Die beiden Häkchen für AGB und Datensachutz müssen gesetzt werden. Beide Texte haben Links, wo die Datenschutzerklärungen eingesehen werden können.

Als Browser benutzen Sie Chrome, Firefox, oder Edge. Der Internet Explorer kann nicht mehr benutzt werden.

Gerätetest

Nun erfolgt der Gerätetest. Folgen Sie einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm. Lesen Sie am Ende der Seite Tipps zur Fehlersuche.

Je nach Browser kann ein weiterer Dialog erscheinen (meist links oben), der zur Freigabe von Mikrofon und Kamera auffordert. Wenn Sie Videotelefonate bereits woanders benutzt haben, erscheint diese Abfrage möglicherweise nicht erneut.

Wenn die Abfrage erfolgt, geben Sie die Geräte frei. In den Einstellungen des Browsers kann dies später wieder widerrufen werden.

 


Nun prüfen Sie Kamera und Mikrofon. Beachten Sie, dass die Ärztin ggf. etwas sehen muss, Hautstellen, Rachen, Zunge usw. Da ist eine gute Ausleuchtung wichtig.

Pro Tipp! Viel Licht ist hilfreicher als eine teure Kamera.

Testen Sie auch das Mikrofon.

 

Der Test hilft dem Programm, die Lautstärke selbst abzugleichen. Das sollte dann so aussehen, wie es rechts zu sehen ist.

Screen Sharing


Eine weitere Option ist das „Screen Sharing“. Damit können Sie Ihren Bildschirm freigeben, z.B. um schnell Bilder oder Befundbericht zeigen zu können.

Normalerweise wird dies nicht unbedingt benötigt. Für die Sprechstunde alleine ist diese Erweiterung nicht zwingend erforderlich.

 

 

Passt alles, können Sie den Termin nun starten („Termin starten“). Keine Sorge, Sie sind nicht sofort verbunden, sondern gelangen erst in den virtuellen Warteraum.

Virtueller Warteraum

Im Virtuellen Warteraum bleiben Sie, bis die Verbindung hergestellt wurde. Der Verbindungsaufbau wird mit einem „Count-Down“ (Herunterzählen) von 10 Sekunden eingeleitet. Erst danach wird das Videobild freigegeben.

Auf der Seite des Warteraums werden alle Informationen zum Termin nochmals angezeigt. Stellen Sie sicher, das Licht und Ton bereit sind.

Während der Sitzung

Es gibt links unten drei Schaltflächen, die wichtig sind:

  • Mikrofon ein/aus
  • Gespräche beenden
  • Kamera ein/aus

Damit können Sie Ihre Geräte kontrollieren und z.B: bei einer Störung durch eine andere Person im Raum schnell Bild oder Ton abschalten.

Warum ist es sicher?

Wenn Sie einen Termin vereinbaren, erhalten Sie zum Anmelden eine TAN-Nummer. Diese wird nur Ihnen per E-Mail zugesendet. Sie ist auch dem Arzt oder den Angestellten in der Praxis nicht bekannt. So kann niemand anderes am Gespräch teilnehmen. Außerdem lässt die Videoschaltung nur eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zu. Anders als bei Videokonferenz-Programmen können andere Personen nicht an dem Gespräch teilnehmen. Die Verbindung ist exklusiv für Sie und die Ärztin. Die Website zur Terminvereinbarung und die Verbindung zum Server des Videoanbieters ist verschlüsselt. Eine Aufzeichnung des Gesprächs ist nicht möglich.

Was brauche ich an Technik?

Sie brauchen eine Kamera, ein Mikrofon und Lautsprecher. Eine parallele Verbindung per Telefon / Handy wird nicht unterstützt. Die meisten Laptops haben sowohl eine Kamera als auch ein Mikrofon eingebaut. Lautsprecher sind bei allen Geräten vorhanden. Wenn Sie einen Desktop-Computer haben, brauchen Sie eine externe Kamera. Wenn Sie eine kaufen müssen, reicht eine einfache „Web-Cam“, die es mit eingebautem Mikrofon ab etwa 40 Euro gibt. Lautsprecher / Tonausgabe muss in der Regel separat angeschlossen werden. Wenn Sie ein Smartphone benutzen, sind alle Geräte immer dabei.

Testen Sie Ihre Installation jetzt hier mit unserer Testwebsite. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen:

Die Videosprechstunde wird von der Firma Patientus bereitgestellt. Sie ist in die Praxissoftware integriert. Die Software ist von der Kassenärztlichen Vereinigung zertifiziert und für den Praxisbetrieb zugelassen.