Corona, Sars & Co.



Für alle Patienten, die selbst testen wollen, ob sie eventuell infiziert sind, bietet die Charité Berlin einen digitalen Online-Test an.

Was ist eigentlich was?

Dem medizinischen Laien schwirrt zur Zeit der Kopf. Denn in der Corona-Krise um die Infektionswelle mit dem neuen Virus, die ihren Anfang in der chinesischen Provinz Hubei und dort vor allem in der Millionenstadt Wuhan nahm, werden immer wieder drei Begriffe genannt: Coronavirus, Covid-19 und Sars-CoV-2. Und das auch oft falsch. Wir erklären, was hinter den Begriffen steckt.

Coronavirus

Es zählt zur Virusfamilie der Coronaviridae und entspricht einem sogenannten RNA-Virus. Die Viren besitzen als gemeinsames Charakteristikum ein RNA-Genom, das aus Ribonukleinsäure besteht. Coronaviren können Menschen und Tiere befallen, man nennt diese Eigenschaft dann „Zoonose“. Bei uns Menschen verursacht das Coronavirus Erkrankungen des Atemtrakts.

Sars-CoV-2

Der sich aktuell in der ganzen Welt verbreitende Virus war bis zum Zeitpunkt des Ausbruchs in China unbekannt und erhielt seinen Namen daher erst zu diesem Zeitpunkt, also im Februar 2020. Deshalb wird er in der Berichterstattung auch gerne als „neuartiger Coronavirus“ bezeichnet. Die Abkürzung steht für „Severe Acute Respiratory Syndrome-Coronavirus-2“, zu Deutsch also „Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2“.

Covid-19

Glücklicherweise wird nicht jeder Mensch, der sich mit Sars-CoV-2 ansteckt, auch krank. Diejenigen, die nach einer Infektion mit dem neuen Erreger aus der Virusfamilie der Coronaviridae Symptome zeigen, leiden dann unter der Atemwegserkrankung Covid-19. Die Bezeichnung ist eine Abkürzung, die von „Coronavirus-Disease“ und lehnt an das Jahr der Entdeckung an – 2019.